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Feste und Traditionen in Norwegen

Wasser im Fjord - Fototapete Meer in Norwegen

Gesetzliche Feiertage

Neujahr. 
Gründonnerstag. 
Karfreitag. 
Ostermontag.
1. Mai Maifeiertag. 
17. Mai Tag der Verfassung. 
Christi Himmelfahrt.
Pfingstmontag. 
25./26. Dez. Weihnachten.

Fasching / Karneval

Bei uns eines der beliebtesten Feste des Jahres, wird der Fasching in Norwegen kaum gefeiert. Da unser Fasching der katholischen Tradition entstammt, hat sich dieses Fest im protestantisch geprägten Norwegen nie wirklich durchgesetzt. Es gibt zwar vereinzelte Vereine und Organisationen, die sich zu speziell organisierten Kostümfesten verkleiden, aber nur in den Kindergärten Norwegens wird der Fasching regelmäßig gefeiert.

Ostern

Im Großen und Ganzen ist das norwegische Osterfest mit unserem vergleichbar und die Traditionen und die Oster Deko unterscheiden sich nicht grundlegend voneinander.
Allerdings gehört in Norwegen schon der Gründonnerstag zu den Feiertagen und da das Osterfest dadurch zu einem langen Wochenende wird, verbringen viele Familien die Feiertage traditionell beim Skifahren in einer Hytte, wo die Festtage geruhsam im Kreise der Lieben begangen werden.
Für viele Norweger ist das Osterfest – im Gegensatz zu Weihnachten bei uns – der größte christliche Feiertag.

Der 17. Mai

Der 17. Mai ist Norwegens Nationalfeiertag. 
Dieser Tag ist der größte nationale Festtag, an dem das Land seine erste Verfassung aus dem Jahre 1814 und seine Befreiung von der 400 Jahre währenden dänischen Herrschaft feiert. Ab 1870 wurde der Tag mit einem Kinderumzug von Jungen auf Initiative des Dichters Bjørnstjerne Bjørnson begangen. 
Allerdings wurden im Zweiten Weltkrieg die Feiern zum 17. Mai verboten. Nach der Befreiung 1945 erhielt dieser Festtag so eine ganz neue Bedeutung für die norwegische Bevölkerung, die sich bis heute fortgesetzt hat 
Der Tag wird traditionell mit wehenden Fahnen, Musik, Volkstrachten und Umzügen gefeiert und auch die Königsfamilie symbolisiert die nationale Gemeinsamkeit, indem sie den Kinderumzug in Oslo vom Balkon des Schlosses aus begrüßt. Der Tag wird in den Kirchen mit Gottesdiensten begangen.

Am 17. Mai prägen die norwegischen Volkstrachten das allgemeine Erscheinungsbild der Bevölkerung. Jede Region des Landes hat ihre eigene Volkstracht und zeigt damit ihre lokale und nationale Identität und Zugehörigkeit.

Abgesehen von der besonderen Kleidung gehören auch besondere kulinarische Spezialitäten zu diesem Feiertag. So beginnen Erwachsene den Tag beispielsweise mit einem Heringsfrühstück mit Aquavit.

Sankthans

Sankthans ist eine Zusammenziehung von St. Johannes. 
Der Feiertag am 23.Juni wird auch Jonsok, Johanniswache, genannt - ursprünglich zur Erinnerung an Johannes den Täufer. 
Die Feiern zur Johannisnacht stehen seit jeher in Verbindung mit der Sommersonnenwende. Früher herrschte der Glaube, dass zu dieser besonderen Zeit des Jahres Pflanzen besonders heilende Kräfte hätten. 
Darum sammelte man in dieser Nacht Heilkräuter, es wurden Feuer als Schutz gegen übernatürliche böse Kräfte abgebrannt, von denen man glaubte, dass sie während der Sommersonnenwende freien Spielraum hätten und auch die Hexen waren angeblich in der Johannisnacht unterwegs.
Heutzutage feiert man Sankthans zusammen mit Familie und Freunden, tanzt und hat Spaß. Es wird oft Strand oder an einem Seeufer gefeiert, wo man schon am frühen Abend Lagerfeuer abbrennt und grillt. An der ganzen Küste kann man an diesem Abend die Sankthans-Feuer brennen sehen und wenn man sich dann gerade im Landeanflug auf Oslo befindet, bekommt man ein Bild geboten, was man nie mehr vergisst!

St. Olav's Tag

Sankt-Olavs-Tag wird am 29. Juli gefeiert. Olsok bedeutet Wache für Olav und erinnert an König Olav Haraldssøn, den Heiligen. Olav der Heilige christianisierte Norwegen. Er fiel in der Schlacht bei Stiklestad am 29. Juli 1030. Früher war dieser Tag ein wichtiger Feiertag. In vielen ländlichen Gegenden, vor allem in Westnorwegen, wurde er ähnlich gefeiert wie Sankthans. 
Eine alte Bauernregel besagt, dass der Sankt-Olavs-Tag ein Indikator dafür sei, wie das Herbstwetter wird.
In jüngster Zeit ist dieser Tag zu neuen Ehren als Festtag gekommen und wird mit historischen Aufführungen und Gottesdiensten gefeiert. 

Weihnachten

Die Feierlichkeiten zu Weihnachten sehen vor allem am Heiligen Abend ähnlich aus wie hierzulande. Auch wenn der 24. Dezember in Norwegen bis 16 Uhr ein gesetzlicher Arbeitstag ist, schließen viele Läden früher. Ab 17 Uhr wird dann von allen Kirchtürmen des Landes her offiziell das Weihnachtsfest eingeläutet.
Wie bei uns wird der Weihnachtsbaum in den meisten Fällen am 23. oder am Morgen des 24. Dezember geschmückt, wobei eine Besonderheit beim Schmuck die Ketten mit vielen kleinen norwegischen Flaggen sind.
Nach dem Festessen am Abend dann gibt es die Weihnachtsgeschenke und es findet die Bescherung statt. Danach gibt es den „Rundgang um den Weihnachtsbaum“, bei dem man sich an den Händen fasst und im Kreis um den Baum geht und dabei Weihnachtslieder singt.

Den Weihnachtsmann oder das Christkind, wie wir sie kennen gibt es in Norwegen allerdings nicht.

In Norwegen gibt es den Julenisse.
Dieser wohnt der Geschichte nach im Stall und hat nichts mit dem Weihnachtsmann zu tun, der Geschenke verteilt. Der Wichtelmann lebte auf den Bauernhöfen und half bei der Versorgung der Tiere. 
Er ziert als Pendant zu unserem Weihnachtsmann Weihnachtskarten, Geschenke und Dekorationen und bringt neuerdings auch Geschenke. Dieser Brauch hat sich mittlerweile im ganzen Land durchgesetzt. 

Mittlerweile gibt es zwar auch den Weihnachtsmann („Julemann“) in Norwegen, doch er ist ein „Import“, der nicht die gleiche Bedeutung hat wie in anderen Ländern.
Wichtig ist, dass man nie vergessen sollte, dem Julenissen Schüssel Brei in die Scheune zu bringen, denn er ist ja der "Beschützer" des Hauses. 
Weihnachten ist, als traditionelles Familienfest, fest im Bewusstsein der Norweger verwurzelt.

Der erste Weihnachtsfeiertag ist in Norwegen traditionell ein eher ruhiger und beschaulicher Tag, wohingegen der 26. in vielen Diskotheken, Kneipen und Bars von Besuchern gefeiert wird, die Weihnachtsleckereien zu sich nehmen.

Silvester

Die Silvesterfeierlichkeiten unterscheiden sich kaum von den Feierlichkeiten bei uns. Man isst zusammen, feiert und wünscht sich um Mitternacht ein "Godt Nytt år!".

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